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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Rheinische Ode lyrische Gedichte über Koblenz und den Rhein</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Rheinische Ode</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 16:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinische Ode lyrische Gedichte über Koblenz und den Rhein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am Efeukranz der Nacht zittern demutstill lichten Taues Tropfen. Vorwelt-Dunst der Grotte, wo aus heißem Schlaf Gespensterflügel schrecken. Feurige Zungen, herabgeblitzt aus Wolkenschlünden, den Schweiß zu lecken von der grauen Stirn den Rebenhügeln. Wenn aber Traubengold gewiegter Ranken stiller glimmt, erhellt ein sanftes Flackern in bemooster Kapelle Muscheldunkel der Schönheit Lächeln um des Himmels und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/rheinische-ode/">Rheinische Ode</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Efeukranz der Nacht<br />
zittern demutstill<br />
lichten Taues Tropfen.</p>
<p>Vorwelt-Dunst der Grotte,<br />
wo aus heißem Schlaf<br />
Gespensterflügel schrecken.</p>
<p>Feurige Zungen, herabgeblitzt<br />
aus Wolkenschlünden,<br />
den Schweiß zu lecken<br />
von der grauen Stirn<br />
den Rebenhügeln.</p>
<p>Wenn aber Traubengold<br />
gewiegter Ranken stiller glimmt,<br />
erhellt ein sanftes Flackern<br />
in bemooster Kapelle<br />
Muscheldunkel<br />
der Schönheit Lächeln<br />
um des Himmels und der Erde Kind.</p>
<p>Doch zwischen Schicksalsschroffen<br />
immer wälzt sein Schluchzen<br />
weicher Dünung Rieseln zu,<br />
der hoher Weisung<br />
Blüten mit sich reißt,<br />
der Strom.</p>
<p>Was mit Gras und Schilfen<br />
sich dem grünen Beben biegt,<br />
was silbern schauert ihm von Weiden,<br />
in gelben Knospen Flammen rinnt,<br />
ward in heller Herzen Einsamkeit,<br />
wie Wein im Dämmer Glut,<br />
mondgefurchter Fluten Lied.</p>
<p>Und standen wir am Ufer stumm,<br />
der Schotter mager wie Gebein,<br />
verrußt die Tafel mit den Namen<br />
wie dort das Lächeln der Madonna,<br />
das dunkle Schluchzen war noch da,<br />
im Herzgrund hörten wir noch<br />
geisterhaft ein Grillenzirpen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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