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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Schwärzliche Körner des Grams Epigramme philosophische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Schwärzliche Körner des Grams</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Dec 2024 23:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schwärzliche Körner des Grams Epigramme philosophische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie es wohl sein kann, daß mehr als Fülle die Leere uns tröstet? Hör das Geratter des Tags, lausch in die Stille der Nacht. * Wie es die Wimpern beschatten, wie sich ihr Auge befeuchtet, denn was sie las, war der Brief mit seinem Lilienemblem. * Was denn noch lesen, es bröckeln die Zeichen, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/schwaerzliche-koerner-des-grams/">Schwärzliche Körner des Grams</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es wohl sein kann, daß mehr als Fülle die Leere uns tröstet?<br />
Hör das Geratter des Tags, lausch in die Stille der Nacht.</p>
<p>*</p>
<p>Wie es die Wimpern beschatten, wie sich ihr Auge befeuchtet,<br />
denn was sie las, war der Brief mit seinem Lilienemblem.</p>
<p>*</p>
<p>Was denn noch lesen, es bröckeln die Zeichen, die Namen verwittern,<br />
überwuchert hat Moos, Flechte die Schrift auf dem Mal.</p>
<p>*</p>
<p>Kehlig erschallt der Ruf des Muezzins von Minaretten.<br />
Sind wir in Mohammeds Reich? Nein, in germanischem Gau.</p>
<p>*</p>
<p>Blendender Muschel entstiegen, die selige Göttin der Liebe,<br />
bald von den Salzen zersetzt, bitteren Tränen des Grams.</p>
<p>*</p>
<p>Zeugen wollen sie nimmer, weder im Geist noch im Fleische,<br />
sondern des Kommenden Saat zehren sie auf vor der Zeit.</p>
<p>*</p>
<p>Feinde ziehen sie groß, am Busen die zischende Natter,<br />
bis sich der giftige Zahn wühlt in das staunende Herz.</p>
<p>*</p>
<p>Bacchus umringte die Schar der fackelschwingenden Frauen,<br />
er aber brachte den Wein, goldene Trauben des Lieds.<br />
Heute siehst du auf Foren kurzgeschorene Mädchen<br />
schwärzliche Körner des Grams streuen aus aschfahlem Vers.</p>
<p>*</p>
<p>Grenzen wahren sie nicht, sie wollen die Schwelle nicht hüten,<br />
durch die offene Tür stieben die Flocken des Wahns.</p>
<p>*</p>
<p>Aus dem Dunkel der Erde nähren die Wurzeln die Krone,<br />
aber die Wurzel der Luft reißt die erstickte hinab.</p>
<p>*</p>
<p>Sklaven hochtönender Phrase hörst du kläffend verkünden<br />
aus dem Maulkorb der Angst, rein sei ihr eitriges Wort.</p>
<p>*</p>
<p>Unbeschworen zerfließen die Worte wie gleißende Tropfen,<br />
heil aus dem Brunnen geschöpft hat sie dein Becher, Horaz.</p>
<p>*</p>
<p>O ihr Tränen, feuchte Glut auf den Wangen, mondbleichen,<br />
weicher Lippen o Hauch, seufzt uns noch einmal im Traum.</p>
<p>*</p>
<p>Heilszeit schimmerte heimlich ins Lied von der rettenden Gnade,<br />
Sternenlied des Vergil, war ihm auch Israel fern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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