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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Spät auf dem Dornenpfad philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Spät auf dem Dornenpfad</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Feb 2024 23:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Spät auf dem Dornenpfad philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an Charles Baudelaire Spät ächze ich noch auf dem Dornenpfad, allein, gesanglos, ohne Weggefährten. Verfallen sind der Ahnen Rebengärten, der Wein des Einsamen, er schmeckte fad. Aus der Erinnerung dumpfem Fluidum, wie wölken auf die Bilder, gleisnerische: Die Schatten dort an ländlich-kargem Tische, sie bricht das Brot, er küßt die Stirn ihr stumm. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/spaet-auf-dem-dornenpfad/">Spät auf dem Dornenpfad</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an Charles Baudelaire</em></p>
<p>Spät ächze ich noch auf dem Dornenpfad,<br />
allein, gesanglos, ohne Weggefährten.<br />
Verfallen sind der Ahnen Rebengärten,<br />
der Wein des Einsamen, er schmeckte fad.</p>
<p>Aus der Erinnerung dumpfem Fluidum,<br />
wie wölken auf die Bilder, gleisnerische:<br />
Die Schatten dort an ländlich-kargem Tische,<br />
sie bricht das Brot, er küßt die Stirn ihr stumm.</p>
<p>Und wie die Schöne mir das Bild gezeigt,<br />
das Marterbild, den Dichter der Franzosen.<br />
Der Mutter Antlitz, hell vom Brand der Rosen,<br />
und war ihr Herz ins Dunkel schon geneigt.</p>
<p>Laß wölken hin, der Pfad steigt himmelan,<br />
daß ich vom Rand noch mag im Abgrund schauen<br />
den Strom der Heimat in der Dämmerung grauen,<br />
weiß nicht, wann mir zu rauschen er begann.</p>
<p>Weiß nicht, wann mich das Rauschen hat betäubt<br />
und konnte nicht der Worte Sinn mehr fassen,<br />
den Faden, der mich hielt, mußt fahren lassen,<br />
und ward ein Sproß, von fremdem Keim bestäubt.</p>
<p>Und komm ich dann zur Höhe, atemlos,<br />
glänzt sie wie eine Muschel, mondenhelle,<br />
im hohen Grase noch, die Waldkapelle –<br />
das Haupt, o birg es in der Jungfrau Schoß.</p>
<p>&nbsp;</p>
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