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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Sprich aus der Ferne Sonette lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Sprich aus der Ferne</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 23:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sprich aus der Ferne Sonette lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an Clemens Brentano Verweilen wir am schmalen Übergang, wo Schilfgras sanfter wogt und Abendlichter der Wind uns streut auf lauschende Gesichter, ob spät noch weht von jenseits ein Gesang. Hier harren wir und schreiten nicht mehr fort. Die Nester, die stumm schwanken, sind verlassen. Sprich, Liebe, uns mit Blumenlippen, blassen, ein leises, lilienkeusches [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sprich-aus-der-ferne/">Sprich aus der Ferne</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an Clemens Brentano</em></p>
<p>Verweilen wir am schmalen Übergang,<br />
wo Schilfgras sanfter wogt und Abendlichter<br />
der Wind uns streut auf lauschende Gesichter,<br />
ob spät noch weht von jenseits ein Gesang.</p>
<p>Hier harren wir und schreiten nicht mehr fort.<br />
Die Nester, die stumm schwanken, sind verlassen.<br />
Sprich, Liebe, uns mit Blumenlippen, blassen,<br />
ein leises, lilienkeusches Abschiedswort.</p>
<p>Sprich aus der Ferne, Liebe, wie das Brausen<br />
der weißen Muschel, die ans Ohr sich hält<br />
ein müder Wandrer am Gezeitensaum.</p>
<p>O töne dunkler als die grelle Welt,<br />
laß zwischen nachtgeweihten Atempausen<br />
für unser Schweigen einen Sternenraum.</p>
<p>&nbsp;</p>
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