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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Symbole der Dichtung lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Symbole der Dichtung</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 17:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Symbole der Dichtung lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wassers weiche Wange, die der Strahl der Sonne ritzt. * Kelch, gehalten unter eines Brunnens Mund. * Auge, das im Andrang eines Unsagbaren dunkelt. * Gras, das sich vorm Lied des Windes beugt. * Mund, der seine Knospe öffnet einem großen Ja. * Wolke, die nicht weiß, ob sie aus Sehnsucht, ob aus Übermut in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/symbole-der-dichtung/">Symbole der Dichtung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wassers weiche Wange, die der Strahl der Sonne ritzt.</p>
<p>*</p>
<p>Kelch, gehalten unter eines Brunnens Mund.</p>
<p>*</p>
<p>Auge, das im Andrang eines Unsagbaren dunkelt.</p>
<p>*</p>
<p>Gras, das sich vorm Lied des Windes beugt.</p>
<p>*</p>
<p>Mund, der seine Knospe öffnet einem großen Ja.</p>
<p>*</p>
<p>Wolke, die nicht weiß, ob sie aus Sehnsucht,<br />
ob aus Übermut in leisen Reimen<br />
und im Tropfenglanz sich ausweint<br />
überm Dämmern später Rosen.</p>
<p>*</p>
<p>Das wogende Haar und der Tropfen,<br />
der in seinen Lockenwirbeln<br />
wie ein Funke verlischt.</p>
<p>*</p>
<p>Das Ei des Monds, das aus dem Nest der Waldnacht rollt.</p>
<p>*</p>
<p>Voller Mond,<br />
Brunnen,<br />
dunkles Schluchzen.</p>
<p>*</p>
<p>Mond, und der Saum des Efeus brennt.</p>
<p>*</p>
<p>Mondes schmale Sichel,<br />
die den blauen Abgrund mäht.</p>
<p>*</p>
<p>Sonnentupfen, Bienen des Lichts,<br />
die auf dem Stamm der Buche schwirren.</p>
<p>*</p>
<p>Schatten, der zu Schatten von der Glut des Sommers singt.</p>
<p>*<br />
Die trügerischen Rosen, die an Dämmers Saum der Schmerz sich pflückt.</p>
<p>*</p>
<p>Der Tropfen Harz, geronnen um die Knöchel einer Urzeit-Seele.</p>
<p>*</p>
<p>Phrasen und Dogmen des Wahns,<br />
Verband um eine Wunde,<br />
die ihn ständig näßt.</p>
<p>*</p>
<p>Schwamm des Geistes, gedörrt<br />
unterm monotonen Singsang<br />
heißen Wörterschwalls, geschält<br />
durchs goldene Messer der Sonne<br />
von der Borke des Schlafs.</p>
<p>*</p>
<p>Rose, die im Dunkel scheint,<br />
Duft, der sanft den Schmerz umhüllt,<br />
Rose, die im Dunkel weint,<br />
Dorn, woran ein Tropfen schwillt.</p>
<p>*</p>
<p>Quelle, dunkler Erde helles Lied,<br />
das in sanften Rätseln traumwirr rauscht,<br />
Wasser, das vom Grund zum Abgrund flieht,<br />
Quelle, der verloren Liebe lauscht.</p>
<p>*</p>
<p>Schnee auf äußersten Gipfeln des Schweigens,<br />
Glanz unter Rosen göttlichen Neigens.</p>
<p>*</p>
<p>Des Hochwalds kühler Hauch,<br />
wenn durch grünen Schlummers Stille<br />
unterm zarten Fuß des Rehs<br />
ein dürres Reisig knackt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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