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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Tränen lyrisches Gedicht Sonett Shakespeare-Sonett</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Tränen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 18:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen lyrisches Gedicht Sonett Shakespeare-Sonett]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie geht die Zeit dahin mit dumpfem Dösen Auf geblümten Kissen. In zerlesenen Blättern Wollen müde Augen sich vom Zeitgeist lösen. Und wieder schlafen, schlafen unter grauen Wettern. Die heiße Liebe fröstelt es vorm Schnee des Alters. Keine Flammen wollen seine Wangen röten, Kein Schmachten nach dem Feuertod des Falters. Kein Liebesengel mag den Seelentod [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/traenen/">Tränen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie geht die Zeit dahin mit dumpfem Dösen<br />
Auf geblümten Kissen. In zerlesenen Blättern<br />
Wollen müde Augen sich vom Zeitgeist lösen.<br />
Und wieder schlafen, schlafen unter grauen Wettern.</p>
<p>Die heiße Liebe fröstelt es vorm Schnee des Alters.<br />
Keine Flammen wollen seine Wangen röten,<br />
Kein Schmachten nach dem Feuertod des Falters.<br />
Kein Liebesengel mag den Seelentod ertöten.</p>
<p>Wie geht die Zeit dahin, und Flocken fallen<br />
So leise, leise in den Schacht der Träume.<br />
Bleibt nicht ein gutes Wort, ein süßes Lallen,<br />
Ein Rauschen jener einst begrünten Säume?</p>
<p>Wie geht die Zeit dahin mit leerem Sinnen.<br />
Tränen, die keinen Namen meinen, rinnen.</p>
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