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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Umrauscht vom Namenlosen Wittgenstein-Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Umrauscht vom Namenlosen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Oct 2024 22:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wittgenstein-Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Umrauscht vom Namenlosen Wittgenstein-Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der seelenvolle Ausdruck in der Musik, – er ist doch nicht nach Regeln zu erkennen. Und warum können wir uns nicht vorstellen, daß er&#8217;s für andere Wesen wäre? Wenn dir plötzlich ein Thema, eine Wendung etwas sagt, so brauchst du dir&#8217;s nicht erklären zu können. Es ist dir plötzlich auch diese Geste zugänglich. Ludwig Wittgenstein [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/umrauscht-vom-namenlosen/">Umrauscht vom Namenlosen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der seelenvolle Ausdruck in der Musik, – er ist doch nicht nach Regeln zu erkennen. Und warum können wir uns nicht vorstellen, daß er&#8217;s für andere Wesen wäre?</p>
<p>Wenn dir plötzlich ein Thema, eine Wendung etwas sagt, so brauchst du dir&#8217;s nicht erklären zu können. Es ist dir plötzlich auch <strong>diese</strong> Geste zugänglich.</p>
<p>Ludwig Wittgenstein (Zettel, Nr. 157, 158)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als schliefen Brunnennymphen unterm Schnee,<br />
was wild geäugt, ward blind, die Wollust Milde.<br />
Der Mond steht über dem entrückten Bilde,<br />
verschleiert wie ein Vers von Mallarmé.</p>
<p>Als hörtest durch des Dämmers Laub du Schwäne<br />
auf weichem Wasser sanft im Schlafe gleiten,<br />
kann nie vernommener Klang dein Fühlen weiten,<br />
matt schimmernd wie im Liede von Verlaine.</p>
<p>Es seufzten Scheite auf im müden Herde,<br />
und wärmer schien, was von den Lippen drang.<br />
Wie überströmte jäh dich die Gebärde,</p>
<p>da sie hinabgeneigt zum Hauch der Rosen<br />
die Augen schloß und leise Verse sang.<br />
O Insel Wort, umrauscht vom Namenlosen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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