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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Wiedersehen mit Hündchen lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Wiedersehen mit Hündchen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 23:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedersehen mit Hündchen lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zwei Tahitiperlen, schwarze, angefeuchtet, blitzen, Hündchens Augen. Es erkennt dich gleich, verharrt, eine Glückssekunde lang. Dann springt es schon, wie an Sonnenfäden wippend, an der Hüfte dir empor, und die rote Zunge lechzt. Du aber klaubst, wo hast du sie noch aufbewahrt, aus der Manteltasche Hundekuchen. Spitze helle Zähnchen, fein geschliffenes Elfenbein, kratzen sanft die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wiedersehen-mit-huendchen/">Wiedersehen mit Hündchen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Tahitiperlen, schwarze,<br />
angefeuchtet, blitzen,<br />
Hündchens Augen.</p>
<p>Es erkennt dich gleich, verharrt,<br />
eine Glückssekunde lang.</p>
<p>Dann springt es schon,<br />
wie an Sonnenfäden wippend,<br />
an der Hüfte dir empor,<br />
und die rote Zunge lechzt.</p>
<p>Du aber klaubst,<br />
wo hast du sie noch aufbewahrt,<br />
aus der Manteltasche<br />
Hundekuchen.</p>
<p>Spitze helle Zähnchen,<br />
fein geschliffenes Elfenbein,<br />
kratzen sanft die winterrauhe Haut.</p>
<p>Aus lasziver Seide scheint das Fell,<br />
schimmernd gleich dem Prunk,<br />
der schweren Dufts aus Truhen<br />
im Boudoir der Pompadour<br />
allzu üppig quoll herauf.</p>
<p>Noch nicht satt, mein Lieber?<br />
Umsonst wühlt seine Schnauze<br />
in der hohlen Hand.</p>
<p>Zerzaust, doch ohne Anmut nicht<br />
wedelt es von hinnen.</p>
<p>Auf dem Fenstersims thront<br />
derweil eine Sphinx,<br />
die Siamkatze,<br />
wie ein Phantom<br />
aus weißem Porzellan.</p>
<p>Der Gegenwart entrückt,<br />
erstarrt<br />
im eignen Rätselbild.</p>
<p>Nur der Augenschlitz<br />
aus schwarzer Jade<br />
hat sich jäh verengt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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