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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Wir Erben früher Zeit philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Wir Erben früher Zeit</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Mar 2023 23:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Erst pflückten sie von Zweigen süße Frucht, dann rieben sie den Stein, und Funken flogen, die Pfeile schnellten schwirrend los vom Bogen, vergiftete, dem Wild half keine Flucht. Das Feuer war die Heimat in der Nacht, unheimlich aber warf es auf die Bäume die Schatten ihrer geisterhaften Träume, und droben sprühte es, kristallene Pracht. In [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wir-erben-frueher-zeit/">Wir Erben früher Zeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erst pflückten sie von Zweigen süße Frucht,<br />
dann rieben sie den Stein, und Funken flogen,<br />
die Pfeile schnellten schwirrend los vom Bogen,<br />
vergiftete, dem Wild half keine Flucht.</p>
<p>Das Feuer war die Heimat in der Nacht,<br />
unheimlich aber warf es auf die Bäume<br />
die Schatten ihrer geisterhaften Träume,<br />
und droben sprühte es, kristallene Pracht.</p>
<p>In Höhlen klatschten sie die feuchte Hand,<br />
wie zu bezeugen, daß sie da gewesen,<br />
zu hoher Bildkunst hat sie auserlesen<br />
ein Blick, der magisch Form der Fülle fand.</p>
<p>Ihr ernster Mund, wie er den Mond beschwor,<br />
geheimen Hain der Göttin zu erhellen,<br />
trank heiße Sänge sich aus kühlen Quellen,<br />
hell ward der Hain, wo sich die Spur verlor.</p>
<p>Die Erben sind wir noch der frühen Zeit,<br />
wenn Träume wir wie Flammenschatten malen,<br />
mit Liedes Blüten höhen irdene Schalen,<br />
am Totenmale Licht der Ewigkeit.</p>
<p>Was dunklem Dichter in seinem Auge blinkt,<br />
ein Stern ist es, aus ihrem Blut geboren,<br />
die Mythe sank, das Bild blieb unverloren,<br />
ihr Durst ist es, wenn unser Glutmund trinkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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