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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Wir gehen in die Nacht Sonette lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Wir gehen in die Nacht</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 22:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wir gehen in die Nacht Sonette lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>So liegt es hinter uns, das Urstromtal, die sich dem Monde zugesprochen, Wasser, wir sehen blaß die Wogen noch und blasser den Fels, den ihm zu blühn geküßt der Strahl. Das Flackern auf den Gräbern, es erlischt. Gedämpft wie unterm Wehen trüber Flocken hat sich das Läuten heimatlicher Glocken mit einem Schluchzen, sterbebang, vermischt. So [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wir-gehen-die-nacht/">Wir gehen in die Nacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So liegt es hinter uns, das Urstromtal,<br />
die sich dem Monde zugesprochen, Wasser,<br />
wir sehen blaß die Wogen noch und blasser<br />
den Fels, den ihm zu blühn geküßt der Strahl.</p>
<p>Das Flackern auf den Gräbern, es erlischt.<br />
Gedämpft wie unterm Wehen trüber Flocken<br />
hat sich das Läuten heimatlicher Glocken<br />
mit einem Schluchzen, sterbebang, vermischt.</p>
<p>So komme, Freund, laß, was dir eigen, fahren,<br />
wir gehen, selbst schon grau, zum grauen Sand,<br />
wir gehen in die Nacht, die sternenlose.</p>
<p>Nur eins nimm mit, was hold in Jugendjahren<br />
der Blumenhauch der Liebe dir entband,<br />
das Lied, umhüllt vom wehen Duft der Rose.</p>
<p>&nbsp;</p>
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