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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Wohin denn philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Wohin denn</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 23:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wohin denn! Tag ist ja zur Hälfte Nacht, und an den Wimpern klebt die Dämmerung. Nur jene Wolke, fern und weich und weiß, gibt Ahnung uns von blauen Südens Licht. Wir liegen einsam, dumpf gefällte Hölzer, Scheiten gleich im Hinterhof der Nacht, die auf die Glut des Herdes warten, einmal bevor sie fahl zerfallen noch [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wohin-denn/">Wohin denn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wohin denn! Tag ist ja zur Hälfte Nacht,<br />
und an den Wimpern klebt die Dämmerung.<br />
Nur jene Wolke, fern und weich und weiß,<br />
gibt Ahnung uns von blauen Südens Licht.<br />
Wir liegen einsam, dumpf gefällte Hölzer,<br />
Scheiten gleich im Hinterhof der Nacht,<br />
die auf die Glut des Herdes warten, einmal<br />
bevor sie fahl zerfallen noch zu singen.<br />
Doch keiner hebt uns auf zum letzten Dienst,<br />
auf blasse Wangen Schimmer hinzustreuen,<br />
zu spenden Augen, die schon dunkeln, Glanz.<br />
Nein, wir treiben hin wie tote Blätter,<br />
unser Sang ist trocknes Rascheln bloß,<br />
und der Rest des fast ertaubten Fühlens<br />
vager Traum von ausgerauschten Wipfeln,<br />
da wir geatmet mit den Schwestern still,<br />
den Sinn des Daseins herrlich zu begrünen.<br />
Nein, Nebel sind wir schon und kalter Dunst,<br />
der niedersinkt auf öde Fensterscheiben,<br />
und bald gefriert im schneebetörten Wind<br />
zu Blumen eines vorgetäuschten Lebens.<br />
Daß wir seufzend bald doch niedertauten,<br />
schwach noch glitzerten im Gnadenstrahl<br />
eines Sommers, weit und reich und golden,<br />
und im Dunkel nährten lichtes Grün.</p>
<p>&nbsp;</p>
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