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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Wunder philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Wunder</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 23:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als bröckelte der Putz der Mauer, auf die du dumpfen Banns gestarrt in dieser langen Winternacht, wie unter einem Frühlingsatem erblühen Blumen da und dort, ein altes Fresko leuchtet auf. * Nichts als das monotone Rauschen im Schilfrohr einer öden Insel, nichts als der weiße Schaum der Angst, wenn seine Muscheln sucht der Mond, und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-wunder-2/">Wunder</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als bröckelte der Putz der Mauer,<br />
auf die du dumpfen Banns gestarrt<br />
in dieser langen Winternacht,<br />
wie unter einem Frühlingsatem<br />
erblühen Blumen da und dort,<br />
ein altes Fresko leuchtet auf.</p>
<p>*</p>
<p>Nichts als das monotone Rauschen<br />
im Schilfrohr einer öden Insel,<br />
nichts als der weiße Schaum der Angst,<br />
wenn seine Muscheln sucht der Mond,<br />
und plötzlich eine Spur im Sand,<br />
als wär dein Schiffbruch nur geträumt.</p>
<p>*</p>
<p>Die Fenster dieses Hinterhofes<br />
sind Augen, wimpernlos und blind,<br />
die Sonne nicht, nicht Sterne spiegeln,<br />
doch einmal öffnet sich dir eins,<br />
und eine Frau steht wunderbar<br />
und hält im Arm ein zartes Kind.</p>
<p>&nbsp;</p>
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