<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Ziemlich weit verreist Gedichte über Koblenz komisch-groteske Gedichte</title>
	<atom:link href="http://www.luxautumnalis.de/tag/ziemlich-weit-verreist-gedichte-ueber-koblenz-komisch-groteske-gedichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.luxautumnalis.de</link>
	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 May 2026 22:15:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Ziemlich weit verreist</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ziemlich-weit-verreist/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ziemlich-weit-verreist/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2016 19:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ziemlich weit verreist Gedichte über Koblenz komisch-groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=10045</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein Memorial Wie hieß sie noch, die warme Schöne mit den braungebrannten Backen und dem blonden Schalk im Nacken? Sie hat gar manches Herz verspeist. Sie ist wohl ziemlich weit verreist. Der Grandseigneur mit feinem Schliff, Sentenzen waren seine Tauben, flogen auf der Schultern Gauben, gurrten, war verwaist dein Geist. Er ist wohl ziemlich weit [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ziemlich-weit-verreist/">Ziemlich weit verreist</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Memorial<br />
</em><br />
Wie hieß sie noch, die warme Schöne<br />
mit den braungebrannten Backen<br />
und dem blonden Schalk im Nacken?<br />
Sie hat gar manches Herz verspeist.</p>
<p>Sie ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>Der Grandseigneur mit feinem Schliff,<br />
Sentenzen waren seine Tauben,<br />
flogen auf der Schultern Gauben,<br />
gurrten, war verwaist dein Geist.</p>
<p>Er ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>Der Stinke-Hund und Penistropfer,<br />
der ungetreue Freund vom Rhein,<br />
ihm konnte Glut nicht weißer sein,<br />
dann hatʼs die Lippen ihm geweißt.</p>
<p>Er ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>Der Zarte mit dem Honigmund,<br />
er schrieb mit Fingern in die Luft<br />
Abwege in die Seelengruft,<br />
kein Mädchen ist darauf entgleist.</p>
<p>Er ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>Die Zittermaid vom Landschulheim,<br />
weil sie malte Lebeweiber rosig-dick<br />
mit sehnsuchtstrübem Triefe-Blick,<br />
ward in Handtuchmuster eingeschweißt.</p>
<p>Sie ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>Der Glanz des Glatzkopfs und sein Steiß,<br />
er spuckte aus verhextem Glied<br />
die Geister, die der Meister schied,<br />
ward in den Kurs der Rotte eingepreist.</p>
<p>Er ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>Der hübsche Troll mit seiner Mund-,<br />
mit seiner Mundharmonika, er hat<br />
gespielt vom bunten Blatt<br />
des Herbsts, zarte Adieus zumeist.</p>
<p>Er ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>Des Küsters Kind, ein reiner Mensch,<br />
hat manchen Rucksack aufgeschnürt<br />
und manche Seelenglut geschürt<br />
und manchen stummen Teich enteist.</p>
<p>Er ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>Der somnambule Deutschlehrer,<br />
der schrieb statt Noten Hölderlin,<br />
ihn hat ʼne Göre angespien,<br />
umtrakelt ward sein mürber Geist.</p>
<p>Er ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>Der bacchisch-rote Gräkomane<br />
wies seinen Jungs maieutisch Furten,<br />
doch warenʼs alles Totgeburten.<br />
Er wußte doch, daß Wahrheit beißt!</p>
<p>Er ist wohl ziemlich weit verreist.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ziemlich-weit-verreist/">Ziemlich weit verreist</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/ziemlich-weit-verreist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
