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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Anamnesen lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Anamnesen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 17:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Anamnesen lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Hühnerstall, kotverfleckt die Stangen, verrostet der Draht vorm Atemloch, der geplättete Lehm des Bodens ohne Körner. Und kein einziges Huhn, nicht eines noch. Und dennoch hör ichʼs manchmal gackern in der grünen Nacht. Der Bienenstock ist kalt und angefressen, sind keine Waben mehr und keine Bienen, mit Liedes Süße sie zu füllen, todeskrumm verstreut [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/anamnesen/">Anamnesen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hühnerstall, kotverfleckt die Stangen,<br />
verrostet der Draht vorm Atemloch,<br />
der geplättete Lehm des Bodens ohne Körner.<br />
Und kein einziges Huhn, nicht eines noch.</p>
<p>Und dennoch hör ichʼs manchmal gackern<br />
in der grünen Nacht.</p>
<p>Der Bienenstock ist kalt und angefressen,<br />
sind keine Waben mehr und keine Bienen,<br />
mit Liedes Süße sie zu füllen, todeskrumm<br />
verstreut am Grund, die übrig blieben.</p>
<p>Und dennoch hör ichʼs manchmal summen<br />
wie im Brunnenschacht.</p>
<p>Die Kapelle auf dem Hügel, eingestürzt,<br />
die Apsis lacht in blaue Aussicht nackt,<br />
des Engels Flügel fächeln Efeuschatten,<br />
der Schnitzaltar, von Taubenkot verschlackt.</p>
<p>Und dennoch hör ich manchmal Fetzen<br />
alter Hymnenpracht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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