<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Bei einem Engel in der Lehre religiöse Gedichte lyrische Gedichte</title>
	<atom:link href="http://www.luxautumnalis.de/tag/bei-einem-engel-in-der-lehre-religioese-gedichte-lyrische-gedichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.luxautumnalis.de</link>
	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 Apr 2026 23:01:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Bei einem Engel in der Lehre</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/bei-einem-engel-in-der-lehre/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/bei-einem-engel-in-der-lehre/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 22:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bei einem Engel in der Lehre religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=26326</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wollest, Herr, mir einen Engel schicken, einen aus den hohen Chören, die um deinen Thron hold schwirren, mit Gesang Mariens Herz erquicken und Franziskus selbst betören, sende, Herr, mir einen in des dunklen Lebens Wirren, einen zarten kleinen oder, Gott, auch einen rosenfarben dicken. Will ihn recht verwöhnen, reiche Kuchen ihm und gieße Milch, ist [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/bei-einem-engel-in-der-lehre/">Bei einem Engel in der Lehre</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wollest, Herr, mir einen Engel schicken,<br />
einen aus den hohen Chören,<br />
die um deinen Thron hold schwirren,<br />
mit Gesang Mariens Herz erquicken<br />
und Franziskus selbst betören,<br />
sende, Herr, mir einen<br />
in des dunklen Lebens Wirren,<br />
einen zarten kleinen<br />
oder, Gott, auch einen rosenfarben dicken.</p>
<p>Will ihn recht verwöhnen,<br />
reiche Kuchen ihm und gieße Milch,<br />
ist er auch ein zarter Knilch,<br />
kann er doch die Lieder singen,<br />
jene nachtigallenschönen,<br />
die wie Äolsharfen schwingen<br />
und zu deinem Ruhm ertönen.</p>
<p>Ist mein Haar, mein Herz auch grau,<br />
will am Ende ich noch lernen,<br />
was als Hochgesang dort gilt<br />
unterm Blütenkranz von Sternen,<br />
als des Wohllauts Duft ins Himmelsblau<br />
Blumenlippen keusch entquillt.</p>
<p>Welche Maße, Reime, Strophen<br />
feinste Ohren wohl erlaben,<br />
an Metaphern, schlichten, hypertrophen,<br />
ob an Zeilensprüngen sie Gefallen haben,<br />
das soll mir der Engel weisen,<br />
denn im Dickicht dieses Jammertales<br />
fand ich Odensonnenschneisen<br />
nicht, nur Geisterflackern, fahles.</p>
<p>Herr, ich brauch des Engels Lehre,<br />
denn hier ritzen Wahnes Dornen,<br />
und das schwarze Blut fließt hin in leere<br />
Furchen für die Feier stummer Nornen,<br />
was den Vetteln sie entrichten,<br />
also hat dein Himmel sich verdunkelt,<br />
Fluch und Schreie, die auf Sinnes Reim verzichten,<br />
als hätt Sehern nie dein Stern gefunkelt,<br />
preist man hier als großes Dichten.</p>
<p>Ja, hier gilt als Fluch der Zeiten,<br />
immer mit sich selbst im Zwist<br />
abzuschwören deinen blauen Ewigkeiten,<br />
wo der Zwist der Liebe süße List,<br />
ja, hier sind die Furchen voller Stoppeln,<br />
lesen heißt dich keuchend hoppeln,<br />
schimmertʼs zwischendrin wie edler Stein,<br />
war es bloß ein abgenagtes Totenbein.</p>
<p>O, es wolle, den du sendest,<br />
mir dein Engel in den Abendsonnen<br />
auf dem Fenstersimse stehen,<br />
und von Fäden Lichts umsponnen,<br />
daß mein Schicksal du noch wendest,<br />
kindlich mit den Flügeln wehen,<br />
denn das ist die Art der Deinen,<br />
daß sie lieben, die da lächelnd weinen,<br />
sind sie dunklem Weh entronnen.</p>
<p>Ach, sein Abschied wird mir leicht,<br />
kann ich meine Augen schließen,<br />
fühle seinem Lied entfließen<br />
Tau, der meinen Schmerz erweicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/bei-einem-engel-in-der-lehre/">Bei einem Engel in der Lehre</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/bei-einem-engel-in-der-lehre/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
