<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Betrachte wohl was bleibt lyrische Gedichte philosophische Gedichte</title>
	<atom:link href="http://www.luxautumnalis.de/tag/betrachte-wohl-was-bleibt-lyrische-gedichte-philosophische-gedichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.luxautumnalis.de</link>
	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 23:46:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Betrachte wohl, was bleibt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/betrachte-wohl-bleibt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/betrachte-wohl-bleibt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 13:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Betrachte wohl was bleibt lyrische Gedichte philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=24943</guid>
		<description><![CDATA[<p>Am rostigen Zaun der Fetzen, betrachte wohl, was bleibt, der Tropfen, am Glase zitternd, nur eine kleine Weile, und wie Vergehen zischt im Scheit und gluckst im Schnee. Das Bild, das wir uns rahmten, schwebt an der Wand des Nichts, der Rahmen: große Worte, lackiert mit Gold, im Innern frißt sich der Wurm durchs Holz, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/betrachte-wohl-bleibt/">Betrachte wohl, was bleibt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am rostigen Zaun der Fetzen,<br />
betrachte wohl, was bleibt,<br />
der Tropfen, am Glase zitternd,<br />
nur eine kleine Weile,<br />
und wie Vergehen zischt<br />
im Scheit und gluckst im Schnee.</p>
<p>Das Bild, das wir uns rahmten,<br />
schwebt an der Wand des Nichts,<br />
der Rahmen: große Worte,<br />
lackiert mit Gold, im Innern<br />
frißt sich der Wurm durchs Holz,<br />
nachts hört man leises Rieseln.</p>
<p>Das Bild, uns galtʼs für Lächeln,<br />
ist längst schon rußgeschwärzt,<br />
der Ruß drang nicht durchs Fenster,<br />
das Bild selbst wurde krank<br />
wie Dichters Ideale,<br />
Natur und Gott und Mensch.</p>
<p>Der glatte Vers hat Risse<br />
wie Buddhas Stirne, feine,<br />
das lichte Wort hat Schründe<br />
wie Schmerzkristalle, dunkle,<br />
wir wirren Sonnenfäden,<br />
wir gehen nicht, es fällt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/betrachte-wohl-bleibt/">Betrachte wohl, was bleibt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/betrachte-wohl-bleibt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
