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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das Gift das Gestern lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das Gift, das Gestern</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 14:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Gift das Gestern lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Lieg ich bei Wurzeln, unter Ranken, soll mir das Flüstern aus dem Dunkeln das Grauen lindern, die Gedanken mir lichten hohes Sternenfunkeln. Senkt sich mein Haupt, wo Wasser quellen auf weiche Moose, bunte Steine, soll sich das Grauen mir erhellen an Tränen, die ich fühllos weine. Ich tauche meine heiße Schläfe in Gras und Halme, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-grauen-2/">Das Gift, das Gestern</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lieg ich bei Wurzeln, unter Ranken,<br />
soll mir das Flüstern aus dem Dunkeln<br />
das Grauen lindern, die Gedanken<br />
mir lichten hohes Sternenfunkeln.</p>
<p>Senkt sich mein Haupt, wo Wasser quellen<br />
auf weiche Moose, bunte Steine,<br />
soll sich das Grauen mir erhellen<br />
an Tränen, die ich fühllos weine.</p>
<p>Ich tauche meine heiße Schläfe<br />
in Gras und Halme, wenn sie tauen,<br />
daß mich des Mondes Sichel träfe<br />
und mähte hin das dürre Grauen.</p>
<p>Doch wenn die Schatten, Lichtes Schwestern,<br />
mein Herz beschleichen, Geister-Schlangen,<br />
träuft mir ihr Biß das Gift, das Gestern,<br />
hat mich das Grauen neu umfangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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