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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das Gurren lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das Gurren</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2018 12:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Gurren lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Gurren legte sich zum Schlaf mit deinem Kopf aufs Kissen. Das Gurren wurde weich und warm. Das Dunkel rings, ein Taubenschlag, und alle Täubchen sind davon, nur eines sitzt auf der Gardinenstange. Es gluckst und druckst und bläht die blaue Rüsche um den Hals, und trippelnd nickt es: „Gurr mit mir!“ Dann hörst duʼs [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-gurren/">Das Gurren</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gurren legte sich zum Schlaf<br />
mit deinem Kopf aufs Kissen.<br />
Das Gurren wurde weich und warm.</p>
<p>Das Dunkel rings, ein Taubenschlag,<br />
und alle Täubchen sind davon,<br />
nur eines sitzt auf der Gardinenstange.</p>
<p>Es gluckst und druckst und bläht<br />
die blaue Rüsche um den Hals,<br />
und trippelnd nickt es: „Gurr mit mir!“</p>
<p>Dann hörst duʼs flattern, hörst es wilder<br />
flackern, knistern, rascheln,<br />
Flammen, Flügel, Federn prasseln.</p>
<p>So eng, so bang im Traumverlies,<br />
das Fenster auf, das Fenster –<br />
einsam flockt ein Flaum der Angst.</p>
<p>Ein Luftzug zerrt, die rote Kralle,<br />
dir im Haar, ein stumpfer Schlag,<br />
ein dumpfer Prall, ein Totes sackt.</p>
<p>Dein Schlaf ist Durst, ein leerer Krug,<br />
in einen Brunnen lange langsam abgeseilt,<br />
und findet keinen Trank am Grund.</p>
<p>Am Tag saugst du den Teppich ab,<br />
liegt eine Feder da, grau-blaues Fähnlein,<br />
dein Mund lallt einen Namen fern –</p>
<p>den du, ein Fremdling, nicht verstehst.</p>
<p>&nbsp;</p>
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