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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das lebendige Wort philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das lebendige Wort</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 20:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das lebendige Wort philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Wort hat seine eigne Farbe, und wie es wird besonnt, betaut, ist es ergrünt, ist es ergraut. Ragt manchmal golden eine Garbe an herbstlich stillem Ackerrand, der Blitz der Nacht steckt sie in Brand. Das Wort formt uns die Lebenswelt, scheint abgenutzt es wie ein Groschen, des Sinnes Schimmer lang erloschen, die schöne Prägung [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-lebendige-wort/">Das lebendige Wort</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort hat seine eigne Farbe,<br />
und wie es wird besonnt, betaut,<br />
ist es ergrünt, ist es ergraut.<br />
Ragt manchmal golden eine Garbe<br />
an herbstlich stillem Ackerrand,<br />
der Blitz der Nacht steckt sie in Brand.</p>
<p>Das Wort formt uns die Lebenswelt,<br />
scheint abgenutzt es wie ein Groschen,<br />
des Sinnes Schimmer lang erloschen,<br />
die schöne Prägung glotzt entstellt,<br />
haucht Dichtergeist ihm neuen Charme,<br />
schon lächelt uns sein Antlitz warm.</p>
<p>Das Wort ist keine trübe Scheibe,<br />
als müßt es wischen der Purist,<br />
weil er die Transparenz vermißt.<br />
Wie helles Auge unserm Leibe<br />
von Wonnen blauen Azurs spricht,<br />
rinnt wenn wir weinen dunkles Licht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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