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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das rote Mal lyrische Gedichte zur Zeit</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das rote Mal</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 22:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das rote Mal lyrische Gedichte zur Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hier steigt noch Rauch, doch golden nicht. Ein Schatten knirscht, wenn einer träumt. Wie dumpf es hallt, wenn einer spricht. Das Leben hält in seinen fahlen Tag den nackten Stumpf und voller Grind. Die Lippen lallen Wassern nach aus Brunnen ohne Moos des Lichts. Zunge, wurmzernagtes Totholz, das im Dunkeln faulig glimmt. „Was gibtʼs zu [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-rote-mal/">Das rote Mal</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier steigt noch Rauch,<br />
doch golden nicht.</p>
<p>Ein Schatten knirscht,<br />
wenn einer träumt.</p>
<p>Wie dumpf es hallt,<br />
wenn einer spricht.</p>
<p>Das Leben hält<br />
in seinen fahlen Tag<br />
den nackten Stumpf<br />
und voller Grind.</p>
<p>Die Lippen lallen<br />
Wassern nach<br />
aus Brunnen<br />
ohne Moos des Lichts.</p>
<p>Zunge,<br />
wurmzernagtes<br />
Totholz,<br />
das im Dunkeln<br />
faulig glimmt.</p>
<p>„Was gibtʼs zu Mittag“,<br />
fragt der Gast<br />
mit der Narbensichel<br />
auf der Stirn<br />
und legt das blitzende,<br />
das Messer auf den Tisch.<br />
Die Frau<br />
verrührt den Brei,<br />
der Mann<br />
schenkt grinsend ein,<br />
das Kind<br />
krault ihm den Bart,<br />
und der Dunkle ißt.</p>
<p>„Was gibtʼs zu Abend?“,<br />
fragt der Töter,<br />
der zur Sühne<br />
die Kindfrau wiegt<br />
auf seinem Schoß.<br />
Da rinnen<br />
wie von Veilchen<br />
Tropfen<br />
auf den Stein<br />
der Faust.</p>
<p>Doch am Abend<br />
schleichen Engel<br />
von Haus zu Haus,<br />
tunken ihre Flügel<br />
in die Eimer Blut<br />
von reinen Lämmern<br />
und streichen<br />
auf die Schwellen,<br />
an die Türen<br />
rot ein Mal.</p>
<p>Auf alle Schwellen?<br />
Alle.<br />
An alle Türen?<br />
Alle.</p>
<p>&nbsp;</p>
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