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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das Verfehlen Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das Verfehlen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 22:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Am Fenster, da sitzt sie, die Alte, und schaut, sie fühlt die Strahlen wohl, die spät noch wärmen, doch kaum, wenn südwärts die Kraniche schwärmen, wie Glanz ihr die runzlige Wange betaut. Der Knabe, vom Irrlauf durchs Dickicht erhitzt, schläft zuckend am Waldrand im Moose, ihm träumt vom Duft nicht der prangenden Rose, vom Dorn [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-verfehlen/">Das Verfehlen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Fenster, da sitzt sie, die Alte, und schaut,<br />
sie fühlt die Strahlen wohl, die spät noch wärmen,<br />
doch kaum, wenn südwärts die Kraniche schwärmen,<br />
wie Glanz ihr die runzlige Wange betaut.</p>
<p>Der Knabe, vom Irrlauf durchs Dickicht erhitzt,<br />
schläft zuckend am Waldrand im Moose,<br />
ihm träumt vom Duft nicht der prangenden Rose,<br />
vom Dorn nur, der ihm den Diebsfinger ritzt.</p>
<p>Dem Dichter hat Liebe die Leber zerkocht,<br />
er löscht den Stumpf sich mit bitteren Tränken,<br />
hört nicht die Engel mehr Glocken hold schwenken,<br />
nicht, wie an die Scheibe zart Frauenhand pocht.</p>
<p>O daß wir die Gnade des Lichtes verfehlen,<br />
dem Liede den Stern hoher Heilsnacht verhehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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