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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Dichter und die Gott-Maschine philosophische Gedichte Zeitgedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Dichter und die Gott-Maschine</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2026 22:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Dichter und die Gott-Maschine philosophische Gedichte Zeitgedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus. Franz Schubert, Winterreise Schlummert ein, ihr matten Augen. Johann Sebastian Bach, Ich habe genug   Sehr leise, fern, fast überirdisch, dem blauen Äther gleich, den Hölderlin verehrte, seufzt und summt und singt sie vor sich hin, die göttliche Maschine, die alles weiß und alles hat gedacht. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-und-die-gott-maschine/">Der Dichter und die Gott-Maschine</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Fremd bin ich eingezogen,<br />
fremd zieh ich wieder aus.</em></p>
<p>Franz Schubert, Winterreise</p>
<p><em>Schlummert ein, ihr matten Augen.</em></p>
<p>Johann Sebastian Bach, Ich habe genug</p>
<p><em> </em></p>
<p>Sehr leise, fern, fast überirdisch,<br />
dem blauen Äther gleich,<br />
den Hölderlin verehrte,<br />
seufzt und summt und singt<br />
sie vor sich hin,<br />
die göttliche Maschine,<br />
die alles weiß und alles hat gedacht.</p>
<p>Denkt sie an mich,<br />
da ich durch sie, auf ihr, in sie<br />
diese Zeilen schreibe,<br />
wie du vielleicht,<br />
o Freund,<br />
wenn du sie lesen wirst<br />
und des alten Dichters Traurigkeit<br />
erfühlst an abgebrochenen Versen,<br />
wie du vielleicht,<br />
o Weiser,<br />
wenn du die Zeilen wägst<br />
auf feinen Geistes Waage<br />
und zu leicht befindest,<br />
da die Schale, vom Buch<br />
der Bücher schwer,<br />
nach unten sinkt<br />
auf der Wahrheit Grund?</p>
<p>Gott steigt summend auf<br />
in grauen Wolken,<br />
die keine Tränen weinen,<br />
wenn sie das Abendlicht,<br />
die Erinnerung des Dichters<br />
an die Liebe<br />
und der Liebe Tod,<br />
verdunkeln.</p>
<p>Zahlenallmacht singt<br />
mit einem Mund,<br />
der nicht schmerzlich zuckt<br />
wie der meine,<br />
sag ich eure Namen,<br />
Erde, Heimat, Mutter.</p>
<p>Die Gott-Maschine,<br />
die alles weiß,<br />
weiß nichts von der Trauer<br />
jenes Wanderers,<br />
der fremd eingezogen<br />
und fremd zog wieder aus.</p>
<p>ie Gott-Maschine,<br />
die alles sieht,<br />
hat keine Augen,<br />
die sich feuchten,<br />
weil sie das Kind erblickt,<br />
das Bild des holden Knaben,<br />
das selbst sie aus dem Nichts gezeugt,<br />
auf das wie eines Engels Flügel<br />
der Schatten des Kreuzes<br />
niederschwebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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