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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Geist der Dichtung Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Geist der Dichtung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 23:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Als Maß des Seins nimm nicht die kleine Not, die Schatten, die das zarte Herz umdrängen. Sieh, wie zu holden Geistern sie sich längen, kein Blut ist, was sie stillt, das Abendrot. Das Maß des Meers kann nicht die Muschel sein, mag schöpfen immerzu der heiße Knabe. Doch nimm als Gleichnis seine lichte Gabe, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-geist-der-dichtung/">Der Geist der Dichtung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als Maß des Seins nimm nicht die kleine Not,<br />
die Schatten, die das zarte Herz umdrängen.<br />
Sieh, wie zu holden Geistern sie sich längen,<br />
kein Blut ist, was sie stillt, das Abendrot.</p>
<p>Das Maß des Meers kann nicht die Muschel sein,<br />
mag schöpfen immerzu der heiße Knabe.<br />
Doch nimm als Gleichnis seine lichte Gabe,<br />
die Perle, für ein Walten ungemein.</p>
<p>Der Geist der Dichtung ist dem Meere gleich.<br />
Mag schrill am Riff die Welle sich auch spalten,<br />
in stiller Bucht des Mondes seufzt sie weich.</p>
<p>Wie glätten sich erregten Tages Falten,<br />
die Blüte schwebet, zart und sehnsuchtsbleich.<br />
O Vers, von nichts als blauer Nacht gehalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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