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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der gepeitschte Reif lyrische Gedichte alkäische Strophe</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der gepeitschte Reif</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 20:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der gepeitschte Reif lyrische Gedichte alkäische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Alkäische Strophe ×—◡—× —◡◡—◡× ×—◡—× —◡◡—◡× ×—◡—×—◡—× —◡◡—◡◡—◡—× Ausschwingend gleich dem Reif, den gepeitscht hat einst ein Kind, er läuft noch etliche Büsche weit durchs Gras, beträuft von frühen Monden, trudelnd bald zögernd bald kippt er um in das Schilf der Schatten. Winde verschluckten schnell den harschen Ton, wenn unter dem Rad sich bog der spröde Halm [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-gepeitschte-reif/">Der gepeitschte Reif</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alkäische Strophe</em><em><br />
</em>×—◡—× —◡◡—◡×<br />
×—◡—× —◡◡—◡×<br />
×—◡—×—◡—×<br />
—◡◡—◡◡—◡—×</p>
<p>Ausschwingend gleich dem Reif, den gepeitscht hat einst<br />
ein Kind, er läuft noch etliche Büsche weit<br />
durchs Gras, beträuft von frühen Monden,<br />
trudelnd bald zögernd bald kippt er um in</p>
<p>das Schilf der Schatten. Winde verschluckten schnell<br />
den harschen Ton, wenn unter dem Rad sich bog<br />
der spröde Halm und Kiesel knirschten.<br />
Aber das Kind, schon verdrossen, läßt ihn</p>
<p>auf morgen liegen oder für immer gibt’s<br />
ihn auf. So ward im Schicksalsgetriebe ich,<br />
auch ich gepeitscht zu bangen Schwüngen,<br />
wirbelnd dahin unter wessen Händen wirbelnd</p>
<p>dahin durch Schlünde bebender Lippen und<br />
der Blicke Dickicht. Ging mir nicht auf ein Mund<br />
von Quellen dunkel-wehen Wohllauts?<br />
O ihn vergaßen des Glückes Kinder.</p>
<p>&nbsp;</p>
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