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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Glanz verlischt lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Glanz verlischt</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 14:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Glanz verlischt lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Da ist wie scheues Lächeln noch ein matter Glanz auf jenem Teich, wo wir vorübergingen, nun aber, da es Regen gibt, verlischt er ganz, als löste sich dein Bild in weichen Wasserringen. Doch ragt es eine Stele kalt ins Abendlicht, gibt mir der schlanken Birke dürres Sirren zu hören, was die dunkle Gottheit spricht: Ihr [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-glanz-verlischt/">Der Glanz verlischt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist wie scheues Lächeln noch ein matter Glanz<br />
auf jenem Teich, wo wir vorübergingen,<br />
nun aber, da es Regen gibt, verlischt er ganz,<br />
als löste sich dein Bild in weichen Wasserringen.</p>
<p>Doch ragt es eine Stele kalt ins Abendlicht,<br />
gibt mir der schlanken Birke dürres Sirren<br />
zu hören, was die dunkle Gottheit spricht:<br />
Ihr mußtet eins im Labyrinth des andern irren.</p>
<p>Dies nackte Prasseln ist wie Lachen ohne Sinn,<br />
wie dumpf die Erde schluchzt, und drunten grauen<br />
schon Nebel über tote Gärten hin,<br />
als würden Veilchen nie, nie wieder Veilchen blauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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