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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Wein der Dichtung poetologische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Wein der Dichtung</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Nov 2023 23:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Wein der Dichtung poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Glutorange Sonnenpracht, die dumpfes Brüten, das verhockte, ins Gartendämmerdickicht lockte, fault nun in kalter Erde Nacht. Die Feldmaus hört mit feinem Ohr des glänzend-fetten Wurmes Schmatzen, und grauste ihr nicht vor den Tatzen, hätt sie die Frucht geschleckt zuvor. Die Amsel hat den Wonneton kaum in das Zwielicht ausgesendet, scheint auch des Lebens Kreis [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-wein-der-dichtung/">Der Wein der Dichtung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Glutorange Sonnenpracht,<br />
die dumpfes Brüten, das verhockte,<br />
ins Gartendämmerdickicht lockte,<br />
fault nun in kalter Erde Nacht.</p>
<p>Die Feldmaus hört mit feinem Ohr<br />
des glänzend-fetten Wurmes Schmatzen,<br />
und grauste ihr nicht vor den Tatzen,<br />
hätt sie die Frucht geschleckt zuvor.</p>
<p>Die Amsel hat den Wonneton<br />
kaum in das Zwielicht ausgesendet,<br />
scheint auch des Lebens Kreis vollendet,<br />
der Wurm zuckt ihr im Schnabel schon.</p>
<p>Wenn Leben sich von Leben nährt,<br />
magst, Dichter, du den Durst uns stillen,<br />
den Wein in blaue Krüge füllen,<br />
der lang im Herzverlies gegärt.</p>
<p>Wir trinken ihn im Abendrot,<br />
das durch der Verse Dämmer leuchtet,<br />
bis uns ihr Bild die Augen feuchtet,<br />
die Liebe, die wir wähnten tot.</p>
<p>Und sehen wir, efeuumkränzt,<br />
den Mond in Liedes Schilfe sinken,<br />
gib uns den herben Most zu trinken,<br />
daß uns der Strom der Heimat glänzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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