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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Die Fahne lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die Fahne</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 22:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Fahne lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Mann steht einsam, starr gereckt die Fahne, Stern und Kreuz und Knospe, einem Somnambulen gleich, die Beine nackt gespreizt diesseits und jenseits eines Rinnsals dünnen Rauschens. Geborstene Scheiben, verfaulte Balken, Schweigen quillt aus den Ritzen einer alten Ziegelei. Rostig schwebt, befleckt von schwarzen Tränen eine Wolke. An einer Mauer rieselt dunkler Efeu vom Geschrei [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-fahne/">Die Fahne</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann steht einsam,<br />
starr gereckt die Fahne,<br />
Stern und Kreuz und Knospe,<br />
einem Somnambulen gleich,<br />
die Beine nackt gespreizt<br />
diesseits und jenseits<br />
eines Rinnsals<br />
dünnen Rauschens.</p>
<p>Geborstene Scheiben,<br />
verfaulte Balken, Schweigen<br />
quillt aus den Ritzen<br />
einer alten Ziegelei.</p>
<p>Rostig schwebt, befleckt<br />
von schwarzen Tränen<br />
eine Wolke.</p>
<p>An einer Mauer rieselt<br />
dunkler Efeu vom Geschrei<br />
der Stare.</p>
<p>Weit dehnt sich Brachland,<br />
Steine, Male, Klumpen<br />
geschmolzener Glocken,<br />
bunte Scherben, Splitter<br />
zerstoßener Engel.</p>
<p>Ein brauner Strom<br />
geduckter Menschen,<br />
Mützen, Helme, Hüte,<br />
das eine Ufer<br />
Ginsterlicht,<br />
Spaten, Reschen, Hacken,<br />
das andere Ufer<br />
Mückenschwärme.</p>
<p>Keiner sagt ein Wort.<br />
Keiner grüßt die Zeichen.</p>
<p>Kein Lied,<br />
das einer Lippe<br />
Feuchte schenkte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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