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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Die Quittung philosophische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die Quittung</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Feb 2020 20:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Quittung philosophische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wir gehen nicht ganz auf im Tun. Mit uns wandert der Schatten, und wenn er verschwunden ist, im blauen Zenit der Stille, wandern wir schon nicht mehr, sondern dösen in der Julisonne und haben des Zieles vergessen. Wir gehen nicht ganz auf im Sagen. Immer löst sich vom Ufer ein Wort und treibt wie die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-quittung/">Die Quittung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir gehen nicht ganz auf im Tun.<br />
Mit uns wandert der Schatten,<br />
und wenn er verschwunden ist,<br />
im blauen Zenit der Stille,<br />
wandern wir schon nicht mehr,<br />
sondern dösen in der Julisonne<br />
und haben des Zieles vergessen.</p>
<p>Wir gehen nicht ganz auf im Sagen.<br />
Immer löst sich vom Ufer ein Wort<br />
und treibt wie die Frucht von uns weg<br />
in der Strömung, jenseits des Sinns,<br />
Strömung aus unterirdischer Kluft,<br />
aber sie spült bisweilen die Frucht<br />
an ein fremdes Ufer, wo sie keimt,<br />
nicht für uns, nicht mehr für uns.</p>
<p>Wir gehen nicht ganz auf im Sein.<br />
Ein Mögliches spaltet sich ab,<br />
kehrt uns den Rücken oder höhnt uns<br />
wie der niedliche Amor des Parks,<br />
der den Pfeil schnellen ließ,<br />
doch das Herz, das er traf,<br />
ist nicht das taube in deiner Brust,<br />
sondern das einstmals dir sang,<br />
es rötete warm eines anderen Wange,<br />
der sich von dir losriß und fern der Heimat<br />
ein anderes Leben geführt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
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