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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Die scheue Muse Zeitgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die scheue Muse</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 23:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die scheue Muse Zeitgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Weil des Lebens Disteln stechen, dichten Bange Flaum, halten bald die Fühllos-Frechen Pegasus im Zaum. Bittre wollen süß verfließen im Enjambement, doch kein Könner mag genießen Honig in Bouillon. Zwerge klimmen dreist auf Brüste. Wem? Melpomene. Schon gefrieren die Gelüste harsch im Gipfelschnee. Löser glauben sich die Schreier mit dem Gossenslang, doch der hohen Sänge [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-scheue-muse/">Die scheue Muse</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Weil des Lebens Disteln stechen,<br />
dichten Bange Flaum,<br />
halten bald die Fühllos-Frechen<br />
Pegasus im Zaum.</p>
<p>Bittre wollen süß verfließen<br />
im Enjambement,<br />
doch kein Könner mag genießen<br />
Honig in Bouillon.</p>
<p>Zwerge klimmen dreist auf Brüste.<br />
Wem? Melpomene.<br />
Schon gefrieren die Gelüste<br />
harsch im Gipfelschnee.</p>
<p>Löser glauben sich die Schreier<br />
mit dem Gossenslang,<br />
doch der hohen Sänge Schleier<br />
wallt schon metrenstreng.</p>
<p>Die mit krummen Rhythmen kämmen<br />
Sapphos Lockenpracht,<br />
wird ein blaues Rauschen schwemmen<br />
in des Orpheus Nacht.</p>
<p>Die wie Mücken sirrend funkeln<br />
auf dem Zeitendung,<br />
wird des Waldes Hauch verdunkeln,<br />
Lied der Dämmerung.</p>
<p>Und die Purpurblüten rupfen<br />
aus des Meisters Kranz,<br />
blassen Zeilen Glut zu tupfen,<br />
tünchen Toten Glanz.</p>
<p>Nur die Verses Duft vermissen,<br />
wenn die Knospe schwillt,<br />
wird die scheue Muse küssen,<br />
Odem, der sie stillt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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