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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Ein Bündel Schreie philosophische Gedichte lyrische Gediche</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Ein Bündel Schreie</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 22:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Bündel Schreie philosophische Gedichte lyrische Gediche]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Bündel Schreie, gebahrt auf kalte Mosaike. Patria potestas, nur ihr fiel zu das Recht, den Säugling aufzuheben, wenn sie unversehrt ihn fand an Händen, Haut und Rippen. Der aber mit dem Makel, dem Stigma an der Stirn, dem gespaltenen Munde wurde ausgesetzt, geworfen auf den Dung. So wurde Roma groß, durch Züchtigung und Züchtung, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ein-buendel-schreie/">Ein Bündel Schreie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bündel Schreie,<br />
gebahrt auf kalte Mosaike.</p>
<p>Patria potestas,<br />
nur ihr fiel zu das Recht,<br />
den Säugling aufzuheben,<br />
wenn sie unversehrt ihn fand<br />
an Händen, Haut und Rippen.</p>
<p>Der aber mit dem Makel,<br />
dem Stigma an der Stirn,<br />
dem gespaltenen Munde<br />
wurde ausgesetzt,<br />
geworfen auf den Dung.</p>
<p>So wurde Roma groß,<br />
durch Züchtigung und Züchtung,<br />
so weckten Norden auf und Süden<br />
dumpfen Schrittes die Legionen<br />
und muskulöser Arme Schlag<br />
aufs gnadenlose Erz der Schilde.</p>
<p>Doch jene mit dem Segensblick,<br />
geläutert durch die heilige Passion,<br />
strich nachts durch öde Gassen<br />
und hob empor, die noch gewimmert,<br />
und hüllte sie mütterliche Gaze,<br />
duftend vom Hauch der Blüten<br />
auf Jesaias Au herabgeweht.</p>
<p>Nachdem Prophetenluft verscheucht<br />
ein Fäulnisbrodem,<br />
den sie Freiheit nennen<br />
und meinen wildes Leben,<br />
der Zeuger herabsank<br />
zum Samenspender,<br />
Chimären mit Bart und Brüsten<br />
Götzen wurden,<br />
nunmehr herrscht,<br />
wir wissen’s zur Genüge,<br />
materna potestas,<br />
nicht anders wählend<br />
und verwerfend<br />
als die väterliche Roms.</p>
<p>&nbsp;</p>
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