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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Ein Dämon rief Terzinen lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Ein Dämon rief</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2016 11:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Dämon rief Terzinen lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Daß du dies liest, wie eine Wolke zieht an deiner Stirn ein vages Bild vorbei – daß sich mir schrieb dies müde drängend Lied, schiebt es ein leichtes Schauern zwischen zwei entfernte Atemzüge, Vogelschatten, zog nicht die Wolke schon ins blaue Einerlei? Wie Reste Schnees auf Hochgebirges Matten so schmelzen wir in gnadenlosem Licht, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ein-daemon-rief/">Ein Dämon rief</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Daß du dies liest, wie eine Wolke zieht<br />
an deiner Stirn ein vages Bild vorbei –<br />
daß sich mir schrieb dies müde drängend Lied,</p>
<p>schiebt es ein leichtes Schauern zwischen zwei<br />
entfernte Atemzüge, Vogelschatten,<br />
zog nicht die Wolke schon ins blaue Einerlei?</p>
<p>Wie Reste Schnees auf Hochgebirges Matten<br />
so schmelzen wir in gnadenlosem Licht,<br />
die Strahlen wollen uns kein Sein gestatten.</p>
<p>Und wie dein Traum in fremden Bildern spricht,<br />
die, dunkler Tau, von scheuer Wimper rinnen,<br />
so ist des Tages Reden dunkelster Verzicht.</p>
<p>Und doch fleht jeder Vers um Neubeginnen,<br />
und doch fleht jeder Händedruck sein „Bleib!“,<br />
bis wieder hüllt der Mond sein weißes Linnen</p>
<p>dem Wort, der scheuen Knospe, um den Leib.<br />
So läßt der Herbst uns ohne Wein und Nuß.<br />
Ein Dämon rief: „Aufs Schneetuch schreib!“</p>
<p>O, Lied, das hinschmilzt unter niemands Kuß!</p>
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