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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Frau Welt hast volle Brüste lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Frau Welt, hast volle Brüste</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 22:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Welt hast volle Brüste lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Frau Welt, hast volle Brüste, doch hart ein Herz wie Stein, ach weh, daß ich sie küsste, wie Schnee auf Elfenbein. O Liebe, Schmerzkristalle, die Zunge ward so kalt, daß ich bloß Flocken lalle, ein Wehen ohne Halt. Der Kindheit goldne Laube, von Sonnensang durchsurrt, gespenstisch ruckt die Taube, die in der Asche gurrt. Der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/frau-welt-hast-volle-brueste/">Frau Welt, hast volle Brüste</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Welt, hast volle Brüste,<br />
doch hart ein Herz wie Stein,<br />
ach weh, daß ich sie küsste,<br />
wie Schnee auf Elfenbein.</p>
<p>O Liebe, Schmerzkristalle,<br />
die Zunge ward so kalt,<br />
daß ich bloß Flocken lalle,<br />
ein Wehen ohne Halt.</p>
<p>Der Kindheit goldne Laube,<br />
von Sonnensang durchsurrt,<br />
gespenstisch ruckt die Taube,<br />
die in der Asche gurrt.</p>
<p>Der Jugend blaue Buchten,<br />
ein Segel blähte Wind<br />
aus Fernen, die wir suchten,<br />
Sand, Sand aus Muscheln rinnt.</p>
<p>Und Hoffnung, deren Zweige<br />
so innig rauschten Du,<br />
ward wahnverstimmte Geige,<br />
ein Schrillen ohne Ruh.</p>
<p>O Heimat, Phlox und Flieder,<br />
du Duft von Most und Mohn,<br />
kehrst fahl im Traum nur wieder<br />
dem irrgegangnen Sohn.</p>
<p>&nbsp;</p>
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