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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Glossen am Rand der Leere philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Glossen am Rand der Leere</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2026 22:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Glossen am Rand der Leere philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier. Georg Büchner, Leonce und Lena &#160; Wie eine Träne fließt die Zeit, hat kein Gewicht. Du fühlst sie, die so heiß, auf deiner Wange nicht. * Willst du sie halten, Anmut, leises Lächeln, verzieht sie das Gesicht und fängt zu weinen an. * Taubenpaar. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/glossen-rand-der-leere/">Glossen am Rand der Leere</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier.</em><br />
Georg Büchner, Leonce und Lena</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie eine Träne fließt die Zeit, hat kein Gewicht.<br />
Du fühlst sie, die so heiß, auf deiner Wange nicht.</p>
<p>*</p>
<p>Willst du sie halten, Anmut, leises Lächeln,<br />
verzieht sie das Gesicht und fängt zu weinen an.</p>
<p>*</p>
<p>Taubenpaar. Sie picken Seit an Seite vor sich hin.<br />
Flattern, böses Stechen, nähert sich die Fremdlingin.</p>
<p>*</p>
<p>Schönheitsflecken, keine Warze auf den Traumgesichten –<br />
Roms größter Dichter aber will das Werk vernichten.</p>
<p>*</p>
<p>Abendsonne. Daß wir Hand in Hand noch schritten,<br />
dunkel fühlend, Herz an Herz hat ausgelitten.</p>
<p>*</p>
<p>Ersterbend, Rose, hauchst du blind<br />
den Sehnsuchtsduft dem kalten Wind.</p>
<p>*</p>
<p>Nur einmal ist sie aufgeglommen,<br />
die Flamme für den Daseinsfrommen.</p>
<p>*</p>
<p>Die Tropfen, die Gott regnen ließ,<br />
sie machten unser Darben süß.</p>
<p>*</p>
<p>Die goldne Frucht, die uns zu pflücken war verwehrt,<br />
hat unsre Sehnsucht nach dem Garten nur vermehrt.</p>
<p>*</p>
<p>Das Krüglein Vers, es faßt nur wenig Wein,<br />
mag golden er, von reifen Trauben sein.</p>
<p>*</p>
<p>Die Sehnsucht war mit Worten nicht zu stillen,<br />
du mußt zuletzt das leere Blatt zerknüllen.</p>
<p>*</p>
<p>Schnee auf Schnee gefallen,<br />
helle Rätsel aus Kristallen.</p>
<p>*</p>
<p>Wie Nester, sanft im Schilf gewiegt,<br />
ist unser Träumen leer, das Lied versiegt.</p>
<p>*</p>
<p>Der Liebe Bogen kann nur Saiten, wohl gespannt,<br />
Harmonien entlocken, deren Stimmungen verwandt.</p>
<p>*</p>
<p>Was der Verstand uns nicht verdüstert, Azurblau,<br />
von zarter Wimper rinnend, heller Tau.</p>
<p>&nbsp;</p>
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