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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Ich gehe zu den Tieren philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Ich gehe zu den Tieren</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 23:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ich gehe zu den Tieren philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Und wenn ich wieder traurig bin, so geh ich zu den Tieren, der Katze beispielsweise, und schaue, wie sie ungerührt am offenen Fenster sitzt und sitzt, als wäre dort, gerade dort der Weltennabel. Auch seh ich gern den Wurm im Lehm der Erde glänzen, wie er sich ringelt, windet in weiche Ewigkeit, das dünkt mich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-gehe-zu-den-tieren/">Ich gehe zu den Tieren</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und wenn ich wieder traurig bin,<br />
so geh ich zu den Tieren,<br />
der Katze beispielsweise,<br />
und schaue, wie sie ungerührt<br />
am offenen Fenster sitzt und sitzt,<br />
als wäre dort, gerade dort<br />
der Weltennabel.</p>
<p>Auch seh ich gern den Wurm<br />
im Lehm der Erde glänzen,<br />
wie er sich ringelt, windet<br />
in weiche Ewigkeit,<br />
das dünkt mich anmutsvoll,<br />
und pickt ihn auf die Amsel,<br />
ist noch sein Todeszappeln<br />
ein kleines Spiel im großen Spiel.</p>
<p>Und die im Winde schwingt,<br />
in ihrem Netz aus Fäden<br />
verzwirnter Lebenslist,<br />
hat sich mit Nacht umsponnen,<br />
die kluge Spinnerin,<br />
die Spule Herz, wie sirrt sie leise,<br />
bis jählings sich der Faden spannt.</p>
<p>Dem Kind warʼs feuchter Odem,<br />
die Wärme dumpfen Stalls,<br />
das Scharren, Klirren, Muhen,<br />
das Schaukeln heller Euter,<br />
was seine Traurigkeit,<br />
die lose Kinderträne<br />
leicht rollen ließ<br />
in einen Krug mit Milch.</p>
<p>Zu Menschen geh ich nicht,<br />
sie haben nicht wie Tiere<br />
die Anmut stummen Seins,<br />
ihr Blick kann mich nicht halten,<br />
er schwirrt durchs Blau wie Spelz,<br />
und was sie lauthals künden,<br />
ist leeren Abgrunds Hall.</p>
<p>&nbsp;</p>
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