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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Im Hungerwinter philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Im Hungerwinter</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 22:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Im Hungerwinter philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie staubig war die Hand. Sie hat gewühlt im trocknen Acker nach vergessenen Knollen. Herbst war. Doch hat er Winter schon gefühlt, als wär sein graues Herz im Schnee verschollen. Und Winter kam. Es leckte wüst im Herd die Hungerglut nach ferner Kindheit Brühen. Und ächzten Scheite, hat er sich verzehrt nach eines Mundes seufzendem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-hungerwinter/">Im Hungerwinter</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie staubig war die Hand. Sie hat gewühlt<br />
im trocknen Acker nach vergessenen Knollen.<br />
Herbst war. Doch hat er Winter schon gefühlt,<br />
als wär sein graues Herz im Schnee verschollen.</p>
<p>Und Winter kam. Es leckte wüst im Herd<br />
die Hungerglut nach ferner Kindheit Brühen.<br />
Und ächzten Scheite, hat er sich verzehrt<br />
nach eines Mundes seufzendem Erglühen.</p>
<p>Doch hat er nur ein kaltes Glas behaucht,<br />
das hoher Anmut Blumenantlitz schreinte.<br />
Das Bild verschwamm, als wär es eingetaucht<br />
in Wasser, die ein Quell im Dunkel weinte.</p>
<p>Der Herd erlosch. Ihm schien im Traum ein Wild<br />
im Schnee zu scharren. In der Furche fahlten<br />
bloß Knochen. Unterm Huf sang orphisch mild,<br />
was stumm die Geister trug, die es zermahlten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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