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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Metapoetisch philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Metapoetisch</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2020 22:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Metapoetisch philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wird es uns zu grell, können Wolken wir verteilen überm Gras der Zeilen, und sie wölken schnell. Graut die Leere trist, lassen Blumen wir erscheinen, die statt unsrer weinen, Helle säumt die Dämmer-Frist. Macht uns Schmachten bleich, gießen Tropfen wir hernieder auf die Knospen lila Lieder, und sie fallen weich. Wird es uns zu bunt, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/metapoetisch/">Metapoetisch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wird es uns zu grell,<br />
können Wolken wir verteilen<br />
überm Gras der Zeilen,<br />
und sie wölken schnell.</p>
<p>Graut die Leere trist,<br />
lassen Blumen wir erscheinen,<br />
die statt unsrer weinen,<br />
Helle säumt die Dämmer-Frist.</p>
<p>Macht uns Schmachten bleich,<br />
gießen Tropfen wir hernieder<br />
auf die Knospen lila Lieder,<br />
und sie fallen weich.</p>
<p>Wird es uns zu bunt,<br />
Flocken werden stäuben,<br />
stilles Weiß betäuben,<br />
Traum der Erde Mund.</p>
<p>Schläfert uns der Takt,<br />
engen wir den Rhythmus<br />
am hellenischen Isthmus,<br />
und der Versfuß knackt.</p>
<p>Floh uns Liebe, weil sie fror,<br />
schreiben wir vom Glühen Briefe,<br />
das nach ihren Tränen riefe,<br />
und schon pocht es sacht am Tor.</p>
<p>Stellt ins Abseits uns ein Harm,<br />
lassen wir dem Vers entsteigen<br />
Seufzer-Rinnsal weicher Geigen,<br />
und sein Schimmern ist voll Charme.</p>
<p>&nbsp;</p>
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