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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Nun sind wir allein lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Nun sind wir allein</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 12:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nun sind wir allein lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am Morgen sprach uns noch vom Glanz der Meere Tau. Hat Mittag nicht umsummt Schlummers Dämmergrün? Wie Mädchenmund gerührt der Dahlie Knospe dich? So verging der Nachmittag unter weichen Wassers Licht, das deine Hand umfloß, hat bunter Schatten Schwatzen ums Herz gerollt ein Blatt. Und das Licht zerrann wie Honig aus dem Bienenlied, wie Gold [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nun-sind-wir-allein/">Nun sind wir allein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Morgen sprach uns noch<br />
vom Glanz der Meere Tau.<br />
Hat Mittag nicht umsummt<br />
Schlummers Dämmergrün?<br />
Wie Mädchenmund gerührt<br />
der Dahlie Knospe dich?<br />
So verging der Nachmittag<br />
unter weichen Wassers Licht,<br />
das deine Hand umfloß,<br />
hat bunter Schatten Schwatzen<br />
ums Herz gerollt ein Blatt.<br />
Und das Licht zerrann<br />
wie Honig aus dem Bienenlied,<br />
wie Gold im Sagenstrom,<br />
auf harten Stein getropftes Harz.<br />
Ein Flügelschlag der Eule<br />
ward es Dämmerung.<br />
Der hohe Sinn, im Blut der Beeren<br />
aufgeschäumt, vom Sonnendorn<br />
im Tanz geritzter Vers,<br />
der hohe Mut, in Ranken<br />
sanften Minnens ums blühende<br />
Gebein des Bilds geschmiegt,<br />
mit heißen Rufen durchs Gestrüpp<br />
der dunklen Mythen sichelnd,<br />
sie bluten hin und blassen.<br />
Und was noch scheint, ist tot,<br />
die umgestürzte Barke Mond,<br />
und einsam, was noch singt,<br />
in Märendickicht fern,<br />
das Herz der Nachtigall.</p>
<p>&nbsp;</p>
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