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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Sanfte Schatten lyrische Gedichte philosophische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Sanfte Schatten</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 22:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sanfte Schatten lyrische Gedichte philosophische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sanfte Schatten fließen über den glänzenden Schnee. Der Schnee aber stäubt, vom Mondlicht geweckt, auf schmalem Steg, der ins Zwielicht führt, wo in Röhren aus grünem Glas mit schiefem Mund der Waldgeist bläst. Die gut lesbar schien im Schnee für die langen Blicke der Eule, die Schrift zarter Pfoten, die wunderlich deutbar waren dem schlaflosen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sanfte-schatten/">Sanfte Schatten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sanfte Schatten fließen<br />
über den glänzenden Schnee.<br />
Der Schnee aber stäubt,<br />
vom Mondlicht geweckt,<br />
auf schmalem Steg,<br />
der ins Zwielicht führt,<br />
wo in Röhren aus grünem Glas<br />
mit schiefem Mund<br />
der Waldgeist bläst.</p>
<p>Die gut lesbar schien im Schnee<br />
für die langen Blicke der Eule,<br />
die Schrift zarter Pfoten,<br />
die wunderlich deutbar waren<br />
dem schlaflosen Sinnen des Wallers,<br />
die Chiffren gefallener Tropfen,<br />
sie leckt der Frühwind auf<br />
mit wulstigen Lippen des Hohns.</p>
<p>Feucht strotzt die Krume des Tags<br />
und nackt das Gleißen des Wurms<br />
unterm tröpfelnden Blattwerk,<br />
ausgewrungen vom Licht.<br />
Die Gräser zittern, die Farne,<br />
als sei mit Knospen des Schnees<br />
der Traum der Erde getaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
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