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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Solitär lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Solitär</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2021 23:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Solitär lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Verloren gab es dich von je, schon als die warme Hand das Leben von deiner Stirne nahm, die feuchte Glut der Blicke ein Schimmern kalter Sterne ward. Gezeichnet hat es dich, als es den Lilienkelch der Hüfte, der sich dem Dunkel hingereckt, gestreichelt hat mit Feuernesseln. Die weiße Muschel deines Lieds, von grünen Rauschens langer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/solitaer/">Solitär</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Verloren gab es dich von je,<br />
schon als die warme Hand das Leben<br />
von deiner Stirne nahm,<br />
die feuchte Glut der Blicke<br />
ein Schimmern kalter Sterne ward.</p>
<p>Gezeichnet hat es dich,<br />
als es den Lilienkelch der Hüfte,<br />
der sich dem Dunkel hingereckt,<br />
gestreichelt hat<br />
mit Feuernesseln.</p>
<p>Die weiße Muschel deines Lieds,<br />
von grünen Rauschens langer Nacht<br />
so wunderlich gewunden,<br />
am öden Niemandsstrand<br />
hebt sie kein Kind ans Ohr.</p>
<p>Und was du sagst, ist Schnee,<br />
der unter einer Krähe Schrei<br />
vom Baum des Urleidwalds<br />
im grauen Winterlicht<br />
wie tote Pollen stäubt.</p>
<p>Der Faden des Gefühls,<br />
zu zitternd, um die kleine Öse<br />
der Zärtlichkeit zu finden,<br />
hat sich in wirre Zeichen,<br />
in Rätselwerg verfitzt.</p>
<p>Was in dir klopft und pocht,<br />
es ist voll Blutes Sang kein Herz,<br />
ein Dämon ist es,<br />
der sich mit geistesfeinem Schnabel<br />
die Öffnung pickt,<br />
aus der er, wenn du stirbst,<br />
ins Freie fliegen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
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