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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Sonett von der Grille lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Sonett von der Grille</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2016 19:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonett von der Grille lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was glänzt in Spucke, Grind, Geschwüren, was Bettler strecken auf verwesten Zungen und was im Traum ein böser Zwerg gesungen, das segnen sie wie Kreuze über Türen, das Blut, das sie aus fremden Wunden rühren, verspritzen sie zu eignen Huldigungen, und scheint der Häme Wiehern abgeklungen, schrillt schon die Säge aus den Schundlektüren. Wir wollen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-grille/">Sonett von der Grille</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was glänzt in Spucke, Grind, Geschwüren,<br />
was Bettler strecken auf verwesten Zungen<br />
und was im Traum ein böser Zwerg gesungen,<br />
das segnen sie wie Kreuze über Türen,</p>
<p>das Blut, das sie aus fremden Wunden rühren,<br />
verspritzen sie zu eignen Huldigungen,<br />
und scheint der Häme Wiehern abgeklungen,<br />
schrillt schon die Säge aus den Schundlektüren.</p>
<p>Wir wollen wandern wie die frühen Seher<br />
durch große Wüstennächte bis zum Meere,<br />
das ihnen blaute aus der hohen Stille,</p>
<p>wir wollen Worte weihen uns nicht eher,<br />
als bis die Zungen schwingen in der Leere,<br />
das Herz im Dunkeln singt, des Phaidros Grille.</p>
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