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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Stanzen über den versunkenen Ort</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Stanzen über den versunkenen Ort</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2016 13:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Stanzen über den versunkenen Ort]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Kiesel Schimmerspur und stille Räume erschließen sich der Ahnung noch, hoch streift ein Düsenjet der Wolken weiße Schäume. Und eines Vogels Schatten, der ans Herz dir greift. Hier gingst du oft, hier standen Eichenbäume, die längst unfrommes Walten hat geschleift. Nun glänzt die Frucht ungreifbar wie Gefunkel des fernen Sterns, den Ort hüllt Heckendunkel. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/stanzen-ueber-den-versunkenen-ort/">Stanzen über den versunkenen Ort</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kiesel Schimmerspur und stille Räume<br />
erschließen sich der Ahnung noch, hoch streift<br />
ein Düsenjet der Wolken weiße Schäume.<br />
Und eines Vogels Schatten, der ans Herz dir greift.<br />
Hier gingst du oft, hier standen Eichenbäume,<br />
die längst unfrommes Walten hat geschleift.<br />
Nun glänzt die Frucht ungreifbar wie Gefunkel<br />
des fernen Sterns, den Ort hüllt Heckendunkel.</p>
<p>Du warst im Nirgends allem Ursprung ferne,<br />
da Namen lieblos, Liebe namenlos<br />
sich wirrten. Asche löschte Blütensterne,<br />
und Asche ward des Blumenwortes Schoß.<br />
Der Kindheit helle Prozessionslaterne<br />
erlosch mit deiner Eichen frommem Moos.<br />
Nun mußt du beten, daß ein Gott entbinde<br />
den toten Ort aus deiner Seele Rinde.</p>
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