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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Stilles Schauen philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Stilles Schauen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2021 23:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wie lange wir aufs Wasser schauten, am Moos der Mauer, warm vom Tag, und uns am Abendstrahl erbauten, der auf dem grünen Wasser lag. Und fern in jene zarten Matten, von Krokusblüten überhaucht, die morgens wir gesehen hatten, war Mondes Wanderstab getaucht. Schon hatte auf der Frucht der Reben die Dämmerung den Tau gebleicht, wir [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/stilles-schauen/">Stilles Schauen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lange wir aufs Wasser schauten,<br />
am Moos der Mauer, warm vom Tag,<br />
und uns am Abendstrahl erbauten,<br />
der auf dem grünen Wasser lag.</p>
<p>Und fern in jene zarten Matten,<br />
von Krokusblüten überhaucht,<br />
die morgens wir gesehen hatten,<br />
war Mondes Wanderstab getaucht.</p>
<p>Schon hatte auf der Frucht der Reben<br />
die Dämmerung den Tau gebleicht,<br />
wir fühlten, wie das warme Leben<br />
vor kühlem Sternenzauber weicht.</p>
<p>Das Sonnenlicht, des Stromes Rauschen,<br />
sie hatten alles uns gesagt,<br />
wir mußten groß nicht Worte tauschen,<br />
und Stille war, da keiner klagt.</p>
<p>Der Strahl, das Wasser waren Zeichen,<br />
die uns mit hohem Sinn genährt,<br />
kein Mühen kann das Glück erreichen,<br />
das stilles Schauen uns gewährt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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