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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Tau von leisen Liedern lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Tau von leisen Liedern</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 08:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tau von leisen Liedern lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn zwischen Wolkenhügeln Purpurtöne rinnen aus jenen Wunden, die kein Menschenaug erschaut, wär Hand in Hand im hohen Grase liegen gut. Lange sind wir hergewandert, die Stirn von Sommerglut verbrannt, wie reife Frucht zerkocht das Herz, von Schnee bedeckt der Locke Gold. Erst gingen wir am Fluß entlang, und mit ihm strömte uns das Lied. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/tau-von-leisen-liedern/">Tau von leisen Liedern</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn zwischen Wolkenhügeln<br />
Purpurtöne rinnen<br />
aus jenen Wunden,<br />
die kein Menschenaug erschaut,<br />
wär Hand in Hand<br />
im hohen Grase liegen<br />
gut.<br />
</em><br />
Lange sind wir hergewandert,<br />
die Stirn von Sommerglut verbrannt,<br />
wie reife Frucht zerkocht das Herz,<br />
von Schnee bedeckt der Locke Gold.</p>
<p>Erst gingen wir am Fluß entlang,<br />
und mit ihm strömte uns das Lied.</p>
<p>Wir mußten aber zwischen Dornen<br />
höher steigen<br />
taumelnd auf gewundnem Pfad,<br />
gepreßtem Atem opfern<br />
manches liebe Wort.</p>
<p>Süßes Blut von wilden Beeren,<br />
unter Schatten uns<br />
in Schlafes Kelch geflossen,<br />
versöhnte mit dem Schweigen,<br />
und der schweigender uns überglomm,<br />
der volle Mond.</p>
<p>Dann tauchten wir in Kreuzes Dunkel,<br />
und sahen fern im Tal den Schimmer<br />
in den Fenstern heimatlich,<br />
Tränen haben ihn gelöscht.</p>
<p>Blieb uns kein Wort mehr,<br />
es wie Brot zu brechen,<br />
Tau von leisen Liedern<br />
netzte uns<br />
der Seele trocknen Mund.</p>
<p>&nbsp;</p>
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