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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Terzinen vom versickerten Wein lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Terzinen vom versickerten Wein</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 21:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Terzinen vom versickerten Wein lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie bald verschäumt die Fülle, ausgeschenkt den Freunden als ein milder Wein, wenn abends Flieder träumt und jeder denkt an eine Seele, ferngerückt, ein Schein, der weht, wie Mähne rot, am Waldesrand, ob wohl die Wange noch die Blüte rein, die ihm den Duft der Liebe zugesandt, und ob des Haares gelben Phlox die Glut [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-vom-versickerten-wein/">Terzinen vom versickerten Wein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bald verschäumt die Fülle, ausgeschenkt<br />
den Freunden als ein milder Wein,<br />
wenn abends Flieder träumt und jeder denkt</p>
<p>an eine Seele, ferngerückt, ein Schein,<br />
der weht, wie Mähne rot, am Waldesrand,<br />
ob wohl die Wange noch die Blüte rein,</p>
<p>die ihm den Duft der Liebe zugesandt,<br />
und ob des Haares gelben Phlox die Glut<br />
des wilden Gotts zu Asche hat verbrannt.</p>
<p>Und jener denkt an das verpraßte Gut<br />
der eignen Seele, das ihm anvertraut<br />
der Ahnen rein bewahrter hoher Mut,</p>
<p>er hat es nicht in Gärten angebaut,<br />
es keimte nicht in Brachen, nicht im Tand<br />
des losen Worts, von Taten unbetaut.</p>
<p>Mich aber zieht der Fliederduft zum Rand<br />
der Seen und Flüsse meiner Kinderzeit,<br />
zum Hügel hin, wo die Kapelle stand,</p>
<p>wo manche Kerze lohte, zart geweiht<br />
der Mutter und dem Kind von scheuer Hand,<br />
der Dämon blies sie aus zu meinem Leid.</p>
<p>Wie sickert Wein in des Erinnerns Sand.</p>
<p>&nbsp;</p>
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