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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Terzinen von dem was bleibt lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Terzinen von dem, was bleibt</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Aug 2017 20:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Terzinen von dem was bleibt lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Uns mag von dieser Zeit ein Körnchen bleiben, ein Körnchen Bitterkeit, ein Silberfaden, wenn wir uns dermaleinst die Augen reiben und in der Traumarchive schweren Laden nach goldgeränderten Papieren tasten, das Körnchen finden nur, den dünnen Faden. Das Korn schmeckt bitter wie die alten Fasten, in denen wir dem eignen Bild entsagen, der Faden heilt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-von-dem-bleibt/">Terzinen von dem, was bleibt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Uns mag von dieser Zeit ein Körnchen bleiben,<br />
ein Körnchen Bitterkeit, ein Silberfaden,<br />
wenn wir uns dermaleinst die Augen reiben</p>
<p>und in der Traumarchive schweren Laden<br />
nach goldgeränderten Papieren tasten,<br />
das Körnchen finden nur, den dünnen Faden.</p>
<p>Das Korn schmeckt bitter wie die alten Fasten,<br />
in denen wir dem eignen Bild entsagen,<br />
der Faden heilt uns von den Wort-Ballasten,</p>
<p>vom Atemschund im Höhnen und Beklagen,<br />
wenn Lippe wir an Lippe mit ihm nähen,<br />
das Schweigen unter Engels Fittich tragen.</p>
<p>O nur nicht dieser Zeiten Wort-Trophäen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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