Terzinen von dem, was bleibt
Uns mag von dieser Zeit ein Körnchen bleiben,
ein Körnchen Bitterkeit, ein Silberfaden,
wenn wir uns dermaleinst die Augen reiben
und in der Traumarchive schweren Laden
nach goldgeränderten Papieren tasten,
das Körnchen finden nur, den dünnen Faden.
Das Korn schmeckt bitter wie die alten Fasten,
in denen wir dem eignen Bild entsagen,
der Faden heilt uns von den Wort-Ballasten,
vom Atemschund im Höhnen und Beklagen,
wenn Lippe wir an Lippe mit ihm nähen,
das Schweigen unter Engels Fittich tragen.
O nur nicht dieser Zeiten Wort-Trophäen!
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