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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Traumreste IV lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Traumreste IV</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 17:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Traumreste IV lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dort das schlammige Ufer, an das die Sage schwappt, im Rhythmus von Monden, die weißem Mohn entsteigen. Jeder trägt seinen Schmerz, ein vertrocknetes Insekt, in einer Kapsel um den Hals, ein gewiegter Talisman, der auf der Haut brennt. Jeder hat ein Spundloch in der wächsernen Schläfe, in das sie einander Tränen flößen, ihre einzige Nahrung, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/traumreste-iv/">Traumreste IV</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dort das schlammige Ufer,<br />
an das die Sage schwappt,<br />
im Rhythmus von Monden,<br />
die weißem Mohn entsteigen.</p>
<p>Jeder trägt seinen Schmerz,<br />
ein vertrocknetes Insekt,<br />
in einer Kapsel um den Hals,<br />
ein gewiegter Talisman,<br />
der auf der Haut brennt.</p>
<p>Jeder hat ein Spundloch<br />
in der wächsernen Schläfe,<br />
in das sie einander Tränen<br />
flößen, ihre einzige Nahrung,<br />
um weiter zu warten.</p>
<p>Das Wasser des Stroms<br />
glitzert in der Nacht,<br />
Seelenwende geheißen,<br />
von glitzernden Augen,<br />
die keine Lider haben.</p>
<p>Charon ward zum Namen<br />
einer versunkenen Muschel,<br />
die in der Tiefe des Flusses tönt,<br />
wenn ein Mond ihn wieder<br />
mit länglichem Nagel ritzt.</p>
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