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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Ungeborene Gestalten philosophische Gedichte lyrische Gedichte Stanzen</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Ungeborene Gestalten</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 16:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>In einem Nest, dem Beutel hellen Schlummers, in stummer Seele Teichen, überlebten den Lärm der Tage und die Nacht des Kummers ein zart Gewürm und die sich Glocken webten aus Sonnenfäden, schwarz behaarte Spinnen. O Leben, wo sich Aas und Anmut minnen. So Glück wie Qual, die Nächte durch zu meißeln an einem weißen ungeheuren [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ungeborene-gestalten/">Ungeborene Gestalten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Nest, dem Beutel hellen Schlummers,<br />
in stummer Seele Teichen, überlebten<br />
den Lärm der Tage und die Nacht des Kummers<br />
ein zart Gewürm und die sich Glocken webten<br />
aus Sonnenfäden, schwarz behaarte Spinnen.<br />
O Leben, wo sich Aas und Anmut minnen.</p>
<p>So Glück wie Qual, die Nächte durch zu meißeln<br />
an einem weißen ungeheuren Brocken,<br />
mit seinem Widersinn sich selbst zu geißeln,<br />
und ringsum stäuben Träume, tote Flocken.<br />
Und hoffen auf gewiegten Hammers Sausen.<br />
O Bildnis, das zutage tritt im Grausen.</p>
<p>Und ewig wühlst du dich mit tauben Krallen,<br />
verhextes Tier, durchs Seufzen feuchter Stollen,<br />
und suchst den Born, den Nabel goldner Hallen,<br />
woraus dir einst das Schlummerlied gequollen,<br />
doch sinkst du schlaflos nur in graue Tiefen.<br />
O Rehe, die am Fuß Dianas schliefen.</p>
<p>Was unter Krusten gluckst, in Geistes Falten<br />
verharscht, entsickert überwachsnen Wunden.<br />
Der Liebe ungeborene Gestalten,<br />
ein Obdach haben sie im Schmerz gefunden<br />
und Küsse trinken sie, um zu erblinden.<br />
O Hymnen, sie dem Dunkel zu entwinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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