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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Walther von der Vogelweide Under der Linden neuhochdeutsch</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Walther von der Vogelweide, Under der Linden</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 11:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Walther von der Vogelweide Under der Linden neuhochdeutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Under der linden an der heide, dâ unser zweier bette was, dâ muget ir vinden schône beide gebrochen bluomen unde gras. vor dem walde in einem tal, tandaradei, schône sanc diu nahtegal. Ich kam gegangen zuo der ouwe: dô was mîn friedel komen ê. dâ wart ich empfangen hêre frouwe daz ich bin sælic iemer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/walter-von-der-vogelweide-der-linden/">Walther von der Vogelweide, Under der Linden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Under der linden<br />
an der heide,<br />
dâ unser zweier bette was,<br />
dâ muget ir vinden<br />
schône beide<br />
gebrochen bluomen unde gras.<br />
vor dem walde in einem tal,<br />
tandaradei,<br />
schône sanc diu nahtegal.</p>
<p>Ich kam gegangen<br />
zuo der ouwe:<br />
dô was mîn friedel komen ê.<br />
dâ wart ich empfangen<br />
hêre frouwe<br />
daz ich bin sælic iemer mê.<br />
kust er mich? wol tûsentstunt:<br />
tandaradei,<br />
seht wie rôt mir ist der munt.</p>
<p>Dô hete er gemachet<br />
alsô rîche<br />
von bluomen eine bettestat.<br />
des wirt noch gelachet<br />
inneclîche,<br />
kumt iemen an daz selbe pfat.<br />
bî den rôsen er wol mac<br />
tandaradei,<br />
merken wâ mirz houbet lac.</p>
<p>Daz er bî mir læge,<br />
wesse ez iemen<br />
(nu enwelle got!), so schamte ich mich.<br />
wes er mit mir pflæge,<br />
niemer niemen<br />
bevinde daz wan er und ich<br />
und ein kleinez vogellîn:<br />
tandaradei,<br />
daz mac wol getriuwe sîn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unter der Linde</strong></p>
<p>Unterm Lindenbaum,<br />
bei den Wiesen,<br />
da war uns zweien ein Bett bestückt,<br />
ihr traut den Augen kaum,<br />
die dort sprießen,<br />
Blumen und Gras, sind hold zerdrückt,<br />
am Waldessaum im Tal,<br />
tandaradei,<br />
sang schön die Nachtigall.</p>
<p>Ich ging den Weg entlang<br />
zu jener Au:<br />
Mein Geliebter war schon dort.<br />
Da ward mir ein Empfang,<br />
heilige Jungfrau!,<br />
ich bin nun glücklich immerfort.<br />
Ob er mich küßte? Stunde um Stund:<br />
tandaradei,<br />
seht, wie rot mir ist der Mund.</p>
<p>Dort hat er gemacht<br />
so zierlich<br />
aus Blumen eine Bettstatt.<br />
Darüber wird noch gelacht,<br />
inniglich,<br />
kommt wer auf demselben Pfad.<br />
An den Rosen er ersehen mag,<br />
tandaradei,<br />
wo mein Haupt gebettet lag.</p>
<p>Daß er sich zu mir legte,<br />
wüßte es einer<br />
(Gotte bewahre!), so schämte ich mich.<br />
Wessen er mit mir pflegte,<br />
das soll nimmer einer<br />
erfahren außer er und ich<br />
und ein kleines Vöglein:<br />
tandaradei,<br />
das wird wohl verschwiegen sein.</p>
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