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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Was ich war was ich bin philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Was ich war, was ich bin</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 22:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Was ich war was ich bin philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich war das zottige Pferdchen im Karussell der dörflichen Kirmes, mit Holzwolle gestopft, mit Stroh. Wie meine eisgraue Mähne emporflog unter der heißen Hand eines Mädchens. Der Unschuld quietschendes Kreisen steht still, das Mädchen sitzt im Büro. Mein Herz aus Pappe zerfällt unterm raspelnden Nagen des Wurmes. Ich war die lauernde Kuhle, von Kinderhänden gebuddelt, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/was-ich-war-was-ich-bin/">Was ich war, was ich bin</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war das zottige Pferdchen<br />
im Karussell der dörflichen Kirmes,<br />
mit Holzwolle gestopft, mit Stroh.<br />
Wie meine eisgraue Mähne emporflog<br />
unter der heißen Hand eines Mädchens.</p>
<p>Der Unschuld quietschendes Kreisen steht still,<br />
das Mädchen sitzt im Büro.<br />
Mein Herz aus Pappe zerfällt<br />
unterm raspelnden Nagen des Wurmes.</p>
<p>Ich war die lauernde Kuhle,<br />
von Kinderhänden gebuddelt,<br />
und schluckte begierig die Murmeln,<br />
von Freudenfieber erwärmte.</p>
<p>Lang ist das Klicken verklungen,<br />
nun bannen die Spieler Chimären<br />
aseptisch befingerter Scheiben.</p>
<p>Kleines Leben ist’s, was ich nun berge,<br />
die Waldmaus und ihre wispernde Brut.</p>
<p>Ich war im laubichten Dämmer<br />
die gelbe Sonnenorange,<br />
wilde Süße ward in mir reif<br />
für schmachtend geöffnete Lippen.</p>
<p>Ich habe lang vergebens geglüht<br />
in einem verlassenen Garten,<br />
von Schatten schon überwuchert.</p>
<p>Bald fall ich, im Dunkel zu faulen.<br />
Vielleicht, daß ein Vogel noch pickt,<br />
ein Eichhorn die Kerne hinabschlingt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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